praktikum. dillenburger jugendtage. gebet im kellergewölbe.
zurzeit mache ich im rahmen meiner ausbildung ein sechswöchi ges praktikum im kindergarten und für diese zeit wohne ich auch daheim. die kids sind toll, die erzieherinnen sind sehr lieb, aber insgesamt ist es doch eher langweilig. wie ich mir auch vorher schon gedacht habe, kann ich mir nicht wirklich vorstellen später in diesem beruf zu arbeiten. ich spezialisiere mich dann eher auf den jugendreferent...
obwohl das praktikum realativ entspannt ist, ist (besonders an den wochenenden) einiges los. gesten waren wir mit ein paar leuten vom jugendkreis auf den dillenburger jugendtagen. meine erwartungen waren nicht so hoch, da das programm nicht so vielversprechend aussah und das ganze auch ziemlich teuer war. ich wurde dann aber doch sehr positiv überrascht. die predigt war echt gut und herausfordernd und der abend auf der dillenburger burg war echt genial! der abend wurde von open doors gestaltet, einer hilfsorganisation für verfolgte christen in aller welt. die leute von open doors hatten in den casematten (ehemalige verteidigungsanlagen), der "löwengrube", anderen kellergewölben und zimmern rund um die burg herum verschiedene gebetsstationen aufgebaut. wir haben nur ein paar stationen geschafft, aber es war sowas von krass! mir ist auf der einen seite die grausamkeit und absolute brutalität der verfolgung deutlich geworden und auf der anderen seite wurde mir irgendwie ganz neu bewusst, dass jesus der einzige ist, der es absolut wert ist für ihn zu leiden! es war so unglaublich, wie verfolgte christen aus aller welt durch verschiedene statements GOTT die ehre gaben! es war krass zu sehen, wie unwichtig und klein auf einmal meine eigenen probleme, wünsche und träume wurden, als ich ganz neu an diese vielen märtyrer dachte, für die nachfolge wirklich heißt, alles herzugeben.






